Sie befinden sich auf der Seite: Kleines Therapie-Lexikon

 

Neuraltherapie

 

Die Neuraltherapie basiert auf der Erkenntnis, dass bestimmte Störfelder oder Herde im Körper zu krankhaften Erscheinungen durchaus an ganz anderen Körperstellen führen können, und dass die Behandlung dieser Störfelder mit örtlichen Betäubungsmitteln eine manchmal überraschend schnelle Heilung bewirkt.

.

60-80% Prozent dieser Störfelder befinden sich im Kopfbereich (chronisch entzündete Rachenmandeln, Narben nach Entfernung der Rachenmandeln, schadhafte Zähne, chronische Zahnwurzelinfekte, Zahnreste nach Zahnentfernungen, Nasennebenhöhlen, Narben im Kopfbereich, auch Trommelfellnarben bei Kindern nach Einlagen von Paukenröhrchen oder Trommelfelldurchstechungen, andere Ohrprobleme und so weiter).

.

Anwendungsgebiete: Fast alle chronischen Schmerz- und Entzündungszustände, chronische Erkrankungen bei Verdacht auf Störfelder, vegetative Beschwerden, hormonelle Störungen, rheumatische Beschwerden, Schilddrüsenerkrankungen, Bluthochdruck, Frauenleiden, urologische Erkrankungen.