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Cantharidenpflaster

 

Das Cantharidenpflaster als ausleitendes Heilverfahren gilt als wirksam schmerzlindernd und entzündungshemmend, das Immunsystem aktivierend und die Durchblutung anregend.
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Bei der Behandlung werden hautreizende Pasten auf bestimmte Hautgebiete aufgetragen und mit einem Pflaster abgedeckt. Durch die Hautreizung entsteht eine Blase, die später punktiert wird.
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Diese Therapie war schon in der alten indischen Medizin bekannt und wurde erfolgreich angewendet. Hier wurde Asche mit ätzender Lauge vermischt und auf die Haut gebracht oder es wurden Blasen ziehende Pflanzen, wie Hahnenfuss, Seidelbastrinde, oder Wolfsmilch, sowie auch Meerrettich, Pfeffer oder Senf verwendet. 

 

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