Sie befinden sich auf der Seite: Kleines Therapie-Lexikon

 

Aromatherapie

 

Auszugsweise zitiertes Vorwort von Prof. Dr. Dr. Friedrich Wabner (aus dem Buch Aromatherapie für Pflege u. Heilberufe von Eliane Zimmermann):

„Mit der Aromatherapie und ihren vielfältigen Anwendungen haben unsere Ärzte die verschollenen Wurzeln ihrer eigenen Wissenschaft wieder gefunden. In diesem Sinne ist Aromatherapie keine >alternative Heilmethode< sondern integrierter Bestandteil der klassischen westlichen Medizin“.

Aromatherapie
ist eine natürliche Behandlungsform, bei der reine ätherische Öle nach traditionellen Rezepten der Naturheilkunde bei vielen Gelegenheiten hilfreich auf unterschiedliche Weise angewendet werden (z.B. Einreibungen, Massagen, Bäder, Duftlampen). Nichts ist faszinierender als die Düfte der Natur. Sie duften nicht nur lieblich nach frischen Kräutern, aromatischen Nadeln oder exotischen Blüten, sondern sie haben auch eine stimulierende, eine entspannende oder gar eine berauschend aphrodisische Wirkung.

Die Aromatherapie beinhaltet den Einsatz von Duftstoffen und ätherischen Substanzen zur Stimulation von Körper und Geist. Duftende Salben aus Blütenblättern und die Verwendung von getrockneten Pflanzen, Gräsern oder Harzen zur Linderung von Krankheiten haben schon eine jahrtausende alte Tradition. Die duftenden Essenzen werden mit Hilfe verschiedenster Auszugsverfahren aus den Wurzeln und Blättern, aus dem Harz oder der Rinde gewonnen.

Die entspannende, anregende, krampflösende oder auch keimtötende Wirkung der ätherischen Öle entfaltet sich durch die verschiedenartigsten Anwendungen. So werden die Öle verdampft oder kommen bei Massagen, Inhalationen, Einreibungen oder Aromabädern zum Einsatz. Sie können olfaktorisch wirken (Inhalieren, Einatmen) oder über die Haut aufgenommen werden (Badezusätze, Umschläge, Kompressen) oder in therapeutisch verordneten Dosierungen von „innen“ wirken.

 

Weitere Informationen >>>